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Der Leiter der Bibliothek Las Abejitas, Juvenat de Jesús López Espinoza,
wird Opfer eines Überfalls einer Jugendbande. Er wird mit
über 40 Messerstichen, gebrochenem Unterkiefer,
eingeschlagenen Zähnen und einer schweren Kopfwunde im Koma
liegend aufgefunden. Das Krankenhaus in Ocotal schickt ihn nach Managua.
Aus Kostengründen wird er jedoch kaum versorgt und
schon 24 Stunden, nachdem er aus dem Koma erwacht ist, aus
dem Krankenhaus entlassen. Die staatl. Krankenversicherung
ist für "Unfälle" außerhalb der Dienstzeit nicht zuständig.
Nach Bekanntwerden dieses erschütternden Vorfalls setzt in
Wiesbaden eine beispielhafte Solidaritätsaktion ein. Innerhalb von
drei Tagen werden in den Kreisen der Familien ehemaliger Freiwilliger
und der Wiesbadener Kinderzirkusse 4 000 € gesammelt. Damit
kann für Juvenat die medizinische Behandlung gesichert werden.
In drei Wochen kommen so über 10 000 € zusammen, ohne
dass der sonstige Spendeneingang dadurch merklich beeinträchtigt wird.
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